Umbau im Skatepark Wr. Neudorf

Wie wir bereits berichtet haben, wird der Skatepark in Wr. Neudorf derzeit fleißig vom dahinterstehenden Verein Spagat umgebaut. Dabei bemühen sich fast 10 Leute auf freiwilliger Basis und versuchen, dass der Park nach der vom TÜV zwangsweise verhängten Wintersperre wieder freigegeben wird. Das Ziel ist es, das Material der defekten, größeren Obstacles, für kleinere, neue Rampen zu verwenden. Diese sind dann leichter wartbar, um zukünftig Probleme durch Schäden mit kleineren Budgets finanzieren zu können. Komplett aufgelöst, wurde deshalb das riesige, fast 100 m² große Center-Piece, auf dessen Platz nun ein recht geniales Bank-Table-Bank und einige Curb-Variationen entstehen. Weiters wollen die Spagatler die Fläche des Parks nun besser ausnutzen und durch schwunggebende Elemente aus jeder Richtung befahrbar machen. Wir haben die ersten Bilder für euch parat:

Wie ihr seht, sind große Teile noch immer deutlich besser für Inline bzw. BMX/Mountain geeignet. Das ist klar, denn viele Mitglieder von Spagat betreiben diese Sportarten, Skateboard ist nur selten vertreten. Trotzdem will man die neuen Rampen insgesamt für alle Sportarten bauen, weshalb auch auf zusätzliche Banks gesetzt wurde. Wer mithelfen will und aus der Gegend kommt, kann gerne vorbeischauen und sich konstruktiv einbringen. Die Jungs sind sicherlich für jede weitere Hand dankbar!

Der Park soll in ungefähr 3 Wochen fertig werden, damit im Juni eine dicke 5-Jahres-Feier ihres Vereins dort stattfinden kann.

Was sagt ihr dazu?

Hier ein paar Obstacles, die in Frage für Biedermannsdorf kommen. Ihr könnt gerne mitdiskutieren, damit für jeden von euch etwas dabei ist. Wieviel sich dann wirklich mit unserem Budget ausgeht, müssen wir dann schauen. Wichtig ist, dass wir hier mal eine Vorauswahl treffen. Übrigens, die Preise mussten wir aus dem IOU-Katalog herausnehmen, weil der Rampenhersteller die Veröffentlichung verbietet. Schade und irgendwie unverständlich, aber bitte.

Neue Halle in Leobersdorf: 20 Zoll Zone

Seit einiger Zeit arbeiten einige Jungs in Leobersdorf an einer neuen Halle für alle Trendsportler. Insgesamt stehen 350 m² zur Verfügung, die derzeit mit vorhandenen, teilweise geschenkten Rampen versehen sind. Problematisch scheint nur der Boden der Halle zu sein, der laut den Betreibern noch nicht für alle Sportarten geschaffen ist. Aber auch da will man noch bis Anfang Dezember Abhilfe schaffen, in dem ein Holzboden verlegt wird. Das ganze ist wie ein Verein aufgebaut und dementsprechend müsst ihr auch Mitglied sein, um in der Halle fahren zu dürfen. Die Mitgliedsgebühr beträgt monatlich 20 Euro, was für eine Halle wirklich halb so schlimm ist. Wer interessiert ist, meldet sich am besten bei den Jungs von der “20 Zoll Zone” via Mail oder diesem Kontaktformular. Offizielle Einweihungsparty gibt es am 4. Dezember, aber da geben wir euch vorher noch bescheid.

20 Zoll Zone: 350 m² Halle in Leobersdorf

Mehr gibt’s auf der hauseigenen Seite 20zollzone.at.

Spot: Mödling Hauptstraßen-Curbs

Wer in den letzten Wochen mit dem Auto in Mödling unterwegs war, der wird vielleicht über die riesige Baustelle in der Nähe vom Bahnhof gestolpert sein. Zum Glück der Skateboarder entsteht dort nämlich gerade eben eine neue Hauptstraße und damit herrliche neue Curbs bzw. auch Manualbases. Diese sind aus gegossenem Beton, etwa 40 cm hoch und erinnern an unlackierte Concrete Rudi-Rampen. Das schärfste an den neuen Dingern ist wohl die Fast and the Furious-mäßige Unterbodenbeleuchtung. Definitiv jede Menge Wachs mitbringen und aufpassen, dass man nicht erwischt wird.

“Gefährliche Curbs mit stylischer Unterbodenbeleuchtung”| 4/10 Spot Points | Google Maps

Hoffnung für Biedermannsdorf

Chichi, Chris und ich waren heute zu Besuch bei Biedermannsdorfs Bürgermeisterin. Nach ein wenig Rumstreiterei und ein paar eingesehenen Fehlern konnten wir den ersten Lichtblick für den Biedermannsdorfer Skatepark erkennen. So wie es aussieht, kann es gut sein, dass vielleicht noch diesen Herbst – wahrscheinlich ist allerdings kommenden Frühling – ein paar neue Obstacles dazugekauft werden. Schon beim nächsten Treffen sollen wir Vorschläge aus zwei unterschiedlichen Rampenkatalogen (IOU & konkreter Rudi) vorlegen dürfen, die daraufhin vom Gemeinderat bewilligt werden könnten.

Noch ist in Biedermannsdorf postnukleare Stimmung. Aber das könnte sich bald ändern!

In einem ersten Schwung spekulieren wir zwei neue Curbs von unterschiedlicher Höhe. Zu einem späteren Zeitpunkt wäre ein Bank-Table-Bank eine feine Sache … am besten dort wo gerade eben die Quarter steht. In unserer Fantasie wird davor natürlich auch die restliche Mauer entfernt.

Klarerweise ist das alles noch Zukunftsmusik und mehr Wunschtraum als Realität. Fakt ist, dass wir heute trotzdem den ersten Schritt legen konnten und keineswegs auf taube Ohren gestoßen sind. Es gibt also Hoffnung für Biedermannsdorf!