Chris Cole – The Blackout

Ab 30. Oktober kann man handsignierte Decks direkt auf seiner Webseite kaufen. Das mag nur die wenigsten von euch interessieren, interessant ist die Tatsache allerdings trotzdem. So wie es scheint, geht Cole damit nämlich neue Wege im Skateboarding, die Underdogs wie Welcome, Magenta und Co in den letzten Jahren vorgezeigt haben. Man braucht heutzutage eben keine riesige Aktiengesellschaft sein, um ordentliche Decks produzieren, distribuieren und vermarkten zu können. Deshalb hat Cole als erster Skateboarder einfach sich selbst als Marke auserkoren und verkauft daher einfach seine eigenen Boards. Ich finde das Konzept sehr interessant, auch wenn das sichtlich nur ein limitierter Testrun ist. Wenn es funktioniert, werden wir garantiert mehr davon sehen.

Handsigniertes Skateboard in limitierter Auflage

Handsigniertes Skateboard in limitierter Auflage

Einen Teaser-Clip mit einem klassischen Cole-Trick gibt es natürlich auch noch:

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Chris Cole verlässt Zero

Bei Zero findet derzeit ein großer Umbruch statt. Vor wenigen Tagen hat Jamie Thomas verkündet, dass man mit Zero und Fallen von Blackbox zu Dwindle wechselt und damit den Vetrieb, die Finanzen, die Produktion und Distribution von beiden Marken nicht mehr selbst macht. Das soll einerseits Jamie Thomas entlasten, andererseits reagiert man damit auf die schlechten Verkaufszahlen von Fallen in den letzten Jahren. Das Marketing, die Teams und die kreativen Aspekte der Marken bleiben trotzdem weiterhin unabhängig.

"This isn’t all about me though, the team and employees need stability and we’ve been shook to the core with how the changes in the industry have affected Fallen over the past 5 years." - Jamie Thomas im Interview mit Jenkem

“This isn’t all about me though, the team and employees need stability and we’ve been shook to the core with how the changes in the industry have affected Fallen over the past 5 years.” – Jamie Thomas im Interview mit Jenkem

Schlechte Nachrichten gibt es allerdings für Threat. Mit dem Wechsel zu Dwindle wird die Marke aufgelöst. Sollte alles gut gehen, dann bekommt zumindest Forrest Edwards einen Platz auf Zero. Die restlichen Brands bleiben bis auf Weiteres bei Blackbox.

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Als wäre das alles nicht genug, verlässt nun auch Chris Cole seine Heimat bei Zero. Obwohl er von Jamie Thomas vor vielen Jahren schon zum Miteigentümer ernannt wurde, trennen sich die Wege. Wem er wann seine Anteile verkauft hat, ist noch unklar, Gerüchten zufolge könnten seine Anteile jedoch von Dwindle übernommen worden sein. Genauso wenig ist derzeit bekannt, wohin es Cole selbst verschlägt. Auch hier wird viel spekuliert, von einem eigenen Omit Skateboards, über ein etwaiges Angebot von Plan B, bis zum Einstieg bei Prods Primitive ist alles drinnen. Wir werden es ohnehin bald erfahren. Zum Abschluss noch die Worte zu seiner Entscheidung:

I have had so many amazing years on ZERO. I can’t explain to anyone how awesome these years have been. With a heavy heart, it is time for ZERO and I to part ways. My decision has absolutely nothing to do with the partnership with Dwindle. I believe that partnership will do great things. 
Hold tight to see what the future holds… Where we’re going, we don’t need roads…

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Chris Cole hatte nicht nur ein paar Pro-Boards für Zero …

Links: JT-Interview auf Jenkem | Facebook