Was ist los mit Slap’s “One in a Million”?

Letztes Jahr haben wir noch freudig jeder Folge entgegen gefiebert, dieses Jahr schaut’s ganz anders aus. Die Sponsor-Anwärter befinden sich in New York, aber die Show ist alles andere als “OG” für unser Rollbrett. Das ganze kommt einem jetzt mehr wie eine peinliche Casting-Show vor, wo Leute von Juroren bloßgestellt und danach rausgeschmissen werden. Übersetzt heißt das, dass dem Teilnehmer nach dem verbalen Holzhammer das Skateboard in zwei Teile getreten wird. Alles höchst unangenehm für den Zuschauer! In manchen Episoden kommt auch gar kein Skateboarding mehr vor, denn da müssen die Jungs Deck-Grafiken mit Stift und Papier fabrizieren und es wird die ganze Zeit vom Pro-Business gesprochen und die Leute werden dann nach diesen Richtlinien ausgesiebt. “Ein Skateboarder muss sich auch verkaufen können” … fuck it! Gut verkaufen, soll sich in jedem Fall Mountain Dew dabei, denn der Sponsor wollte scheinbar nicht, dass andere Getränkemarken auch nur in irgendeiner Form in den Videos auftauchen. Deshalb werden sie per Unschärfe ausgeblendet. Schaut zum Glück gar nicht dumm aus.

Was man außerdem so hört, scheint die Show auch unter den Teilnehmern eine absolute Katastrophe gewesen zu sein. Der Produzent Alex Klein wollte OIAM auch für “Leute die nicht skaten zugänglich machen”. Am Schluss sollen die Judges und die Teilnehmer selbst gegen eine Ausstrahlung gewesen sein. Leider konnte sie nicht mehr verhindert werden …

Die aktuelle Folge 9 ist zumindest vom Skaten her nicht so übel, zumindest wird gesoffen, Körperteile vernichtet und ein großen Stufenset zerlegt. Soll aber jetzt auch nicht heißen, dass man sie sich anschauen muss.

Preview Image

Btw, hier noch ein geiles Foto von einem Sturz in der aktuellen Episode. Man achte auch auf den Kameramann …

Link: slapmagazine.com

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