Zum Thema “Roman Hackl Interview” und neue Skatehalle in Wien

Heute Morgen hat mich ein wenig erfreulicher Text meine verschlafenen Augen reiben lassen. Der Post ist sowohl hier auf sk8.at, als auch in Reaktion darauf in der Facebook-Gruppe “Eine gscheite Skatehalle für Wien”. Es geht um das Thema Skatehalle in Wien und Roman Hackl. Ja, ein sehr sensibles Thema und das besonders in der letzten Zeit. Genauer gesagt geht es um folgenden Absatz, den unser Chris verfasst hat:

Trotz Vergrößerung und neuen Rampen gibt es jedoch inzwischen nur noch Unzufriedenheit. Ich denke, dass die Facebook-Gruppe nicht viel zur Veränderung beitragen wird und hier nur Gerüchte und blöde Aktionen und Behauptungen hinterrücks mancher Leute passieren. Deswegen unsere Idee: Das Roman Hackl Interview. Wir denken, dass bei diesem Interview eventuell etwas Konstruktives entstehen würde.

Verständlich, dass es in Folge dadurch nicht zu einer verbalen Liebkosung seitens des Facebook-Gruppengründers Ali Baba gekommen ist (ihr findet seine Antwort hier). Ich bin zwar persönlich gekränkt von den Aussagen betreffend sk8.at – wir haben übrigens Tage mit über 1000 Unique Visitors mittlerweile … nur soviel zum Thema “nicht beliebt” -, aber ich will hier nicht auf diese Punkte eingehen sondern ganz im Gegenteil, sogar die Kräfte vereinen! Und auch dem Chris ging im Grunde nur darum, allerdings hat er sich oben sehr undiplomatisch ausgedrückt. Den Grundgedanken halte ich – also damit WIR = sk8.at – für absolut richtig: In den letzten Jahren ist viel Scheiße geredet worden und das hat sich von gestern auf heute nicht grade geändert. DAS WOLLEN WIR NICHT und da wollten wir auch mit dem Interview dagegen lenken! Natürlich sind wir auch nicht grade Verharmloser und nennen die Dinge gerne beim Namen – h8.at findet wir aber nicht sonderlich berechtigt. Auf alle Fälle ist es uns auch ein Anliegen, dass wir entsprechend diplomatisch agieren, um den Skateboardern in Österreich eine Plattform zu geben. Ja, das waren in diesem Fall sichtlich nicht ausreichend und das wird uns auch eine Lehre sein …

Trotzdem wollen wir hier nicht ganz den Schwanz einziehen – das tun war ja sonst auch nur wenig. Warum? Selbstverständlich wollen wir nicht nur mit den neusten Trends mitschwimmen und vor lauter Nächstenliebe die Hintergrundfarbe des Blogs auf rosa ändern. Nein, wir haben es uns im Laufe der Zeit auch immer wieder zur Aufgabe gemacht, diverse Missstände laut zu nennen; seien es abgerissene Skateparks oder auch zwischenmenschliche Reiberein. Deshalb kann ich es auch persönlich nur gut heißen, dass das Thema “Skatearea 23” und “neue Halle für Wien” hier OFFEN angesprochen wird. Ich finde es auch eine sehr gute Idee, eine Kommunikation herzustellen und unterstütze deshalb den Grundgedanken des Interviews mit Roman Hackl.

Im Endeffekt (für alle, die immer nur den letzten Absatz lesen ;)) sollten wir in jedem Fall die Kräfte vereinen: Facebook-Gruppe + Roman Hackl + Shuvit + alle Skateboard-Blogs! Es muss definitiv etwas getan werden und wir müssen gerade deshalb zusammenhalten. Deshalb zitiere ich hier noch einmal die letzten Zeilen des Aufrufs für Fragen an den Roman:

Unterm Strich soll es also eine Art Interview zwischen der Wiener Skateszene und Roman Hackl werden. Also bitten wir euch Ideen und Fragen, die wir dem Roman stellen sollen, aber auch Ideen, die ihr zur Verbesserung der Lage vorschlagen würdet, in die Kommentare dieser News zu schreiben. Wenn ihr euren Namen nicht kund tun wollt, dann schreibt mir bitte einfach auf chris@sk8.at oder per Facebook (Chris Valtchev). Wir werden dann die brauchbaren Fragen aufnehmen, uns mit dem Roman treffen und unsere Ergebnisse hier posten!

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4 thoughts on “Zum Thema “Roman Hackl Interview” und neue Skatehalle in Wien

  1. sehr gute idee! ich hätte da die frage, ob es nicht vielleicht sowieso schon von roman's seite aus auch gedanken betreffend einer vergrößerung der halle (bzw anmietung einer größeren location) gibt? möglicherweise gibts da ja schon überlegungen, wo man einhaken kann. die unterstützung einer breiteren masse wie über facebook ist sicher kein fehler.

    dass roman's engagement ganz hervorragend ist, möchte ich noch erwähnen. ich denke halt, der bedarf an einer indoor-location ist in den letzten jahren um einiges gewachsen, insofern sollten die wünsche nach einer größeren halle nicht als angriff aufgefasst werden, sondern rein als zeichen, dass eine weiterentwicklung gewünscht ist.

  2. Lieber Chris , es ist ja nett das du dir so viele Gedanken über den Roman Hackl machst, aber hast du eine Sekunde schon mal darüber nachgedacht das die skateboardszene einen Roman Hackl gar ned will , bzw .hat der Typ die letzten Jahre nur scheiss komments kassiert für sein projekt mit der hackl halle , ich seh das was es ist , er is zu deppat einen normalen job zum hackln und nein ich gönn ihm es nicht das er geld ( gehalt) dafür kassiert das diese halle existiert , der nette herr hackl ist bei dieser ganzen hallen sache als aller erstes auf seinen eigenen vorteil bedacht , was ihn sicher zu einem schlechten kandidaten als kommunikationspartner macht ! Die einzige Lösung für die Szene in Wien ist das es wie damals das ´skatelab´ eine unabhängige Finanzierung und Geldeinteilung gibt und nicht das ein Typ ein Budget kriegt und nicht einmal in den letzten jahren auch nur annähernd die szene nach ihrer meinung gefragt hat was sie den gern in dieser halle stehn hätten !!!!
    Würde es keine Hackl Halle in Wien geben wären alle Möglichkeiten wieder offen , so lang dieser scheiss aber existiert wird sich nix ändern , weil warum soll eine Stadt für 2 Hallen Miete bezahlen ???
    Zum Schluss will ich das ganze was ich da zusammengeschrieben habe mit einem satz zusammenfassen .

    Skaten besteht aus Unabhängigkeit gegenüber allem , no rules !!!

    lg dein Fan Pat the rat

  3. Da hackl is einfach ein woama und auf seine Halle scheiß ich an krapfn!!! Und ich gebn pat recht!

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